"Stutenmilch, davon hab ich schon mal gehört. Soll ganz gut sein. Oder?"

Wir wollen in unserm Stutenmilch-Blog rund um das Thema Stutenmilch und das Kurgestüt Hoher Odenwald berichten. Wie man Stutenmilch gewinnt, wie Stutenmilch angewendet wird, wie unsere Pferde leben, wie unser Vertrieb arbeitet und vieles mehr.

Pferdeverkaufstag auf dem Glashof

Von Jette Zollmann, 18. Juni 2010 09:00

Am Sonntag, den 20 Juni öffnen wir von 10-17 Uhr unsere Türen auf dem Stutenaufzuchtbetrieb Glashof.
In schöner Atmosphäre des über 200 Jahre alten Gutshofs Glashof in 74722 Waldhausen können die ein- und zweijährigen  Pferde aus unserer Zucht angeschaut und erworben werden. Die Pferde bekommen ein Stockmass zwischen 135 und 155 cm und sind geeignet als Reit-, Fahr- und Beistellpferde.

Um 11 Uhr kann bei einer Gelassenheitsvorführung zugeschaut werden. Yvonne Döbelin, Pferdeausbilderin aus Bad Wimpfen, zeigt wie man mit Übungen das Pferd als zuverlässigen und sicheren Partner gewinnt. Nach der Vorführung steht sie für Fragen rund um die Ausbildung junger Pferde zur Verfügung.
Neben Informationen über Pferde kann man natürlich auch unsere Stutenmilch probieren und alles über das wertvolle Produkt Stutenmilch erfahren.
Für das leibliche Wohl  wird auch gesorgt. 

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Erfrischendes für die warme Jahreszeit

Von Jette Zollmann, 31. Mai 2010 08:44

Unser Stutenmilch-Shake, die optimale Erfrischung für den Sommer.

Zutaten:
50 g Erdbeeren (4 Erdbeeren)
50g Bananen (halbe Banane)
200 ml Stutenmilch

Zubereitung:
Früchte gut pürieren, dann Stutenmilch hinzugeben.
Alles gut druchmischen. Dann sofort servieren.

Viel Spass bei der Zubereitung.

Wir müssen nicht spritzen!

Von Jette Zollmann, 21. Mai 2010 09:19

In den letzten Tagen hat es bei uns geregnet und der Regen ist sehr gut für unsere Wiesen und Felder. Es gibt auch die alte Bauernregel:” Ist der Mai kühl und nass, füllt´s dem Bauern Scheun und Faß!”. Und in der Tat hat der Regen unsere Wiesen und Felder wachsen lassen. Aber es wächst nicht nur das Getreide sondern im Getreide wachsen auch Beikräuter die nicht unbedingt erwünscht sind. Um diese Kräuter und Gräser zurückzuhalten wird im Ökolandbau gestriegelt und nicht gespritzt. Ein Striegel kann man sich wie ein Rechen mit ganz vielen kleinen Zinken vorstellen. Die Zinken müssen so eingestellt werden, dass die unerwünschten Pflanzen rausgerissen werden und das Getreide, der Hafer zum Beispiel, stehen bleibt. Man kann natürlich nicht alle unerwünschten Kräuter und Gräser erwischen, aber einen Großteil bekommt man in den Griff. Das Striegeln hat noch einen weiteren Nebeneffekt. Durch die Zinken wird auch die Haferpflanze leicht verletzt. Diese kleine Verletzung regt die Pflanze an weitere Triebe zu bilden. Es ist wichtig, dass der Hafer schnell wächst und die Fläche bedeckt, denn dann haben die unerwüschten Beikräuter weniger Chance zu wachsen.

Gleichzeitig mit dem Striegel bringen wir die Untersaat aus. Die Untersaat ist bei uns Kleegras. Während jetzt der Hafer nach oben wächst kann in Bodennähe langsam unsere Untersaat mit Gräseren, Rotklee und Luzerne wachsen. Später wenn der Hafer geerntet wird, haben wir einen Grünen Acker, der die nächsten Jahre als Futter und Weide für unsere Pferde dient.

Waldbrunner Stutenmilchwochen eröffnet

Von Jette Zollmann, 10. Mai 2010 16:03
Im Rahmen des Mountainbikerennens am Katzenbuckel fiel am Samstag der Startschuss zu den Waldbrunner Stutenmilchwochen. Bürgermeister Klaus Schölch (li.) zeigte sich erfreut über das Engagement der Organisatoren und Beteiligten. Radsportabteilungsleiter Peter Ihrig (2.v.re.) feuert den symbolischen Startschuss ab.  (Foto: Hofherr)  

Bei der Eröffnung der Stutenmilchwochen am Fuße des Katzenbuckels konnten sich auch die Mountainbiker von den Vorzügen unserer Produkte überzeugen. Die drei erstplatzierten Biker Sebastian Szraucner, Christobal Silva und Ralph Berner sowie 24-Stunden-Europameister Michael Kochendörfer ließen sich dieses Angebot nicht entgehen und erfuhren, dass Stutenmilch, speziell unser Kumysdrink mit Dinkel, hervorragend in den Ernährungsplan von Spitzensportlern passt.

Vorbereitungen im vollem Gange

Von Jette Zollmann, 6. Mai 2010 12:05

So eine Stutenmilchwoche plant sich nicht von alleine, dass musste ich gerade wieder feststellen. Flyer und Plakate mußten zuerst mal gestaltet werden, dann in den Druck und jetzt mußten die Plakate auch aufgehängt werden. Es nützt ja nichts wenn alles auf meinem Schreibtisch liegen bleib. Wir haben auch extra für die Stutenmilchwochen den “Waldbrunn Stutenmilchbecher” kreiert. Zu genießen ist dieser schöne Becher und noch ein Stutenmilchshake in allen teilnehmenden Waldbrunner Gaststätten. Heute kommt  das Radio vorbei um über unsere gemeinsame Aktion in Waldbrunn zu berichten.

Mehr über die Stutenmilchwochen werdet Ihr noch in den nächsten Tagen erfahren.

Waldbrunner Stutenmilchwochen

Von Jette Zollmann, 30. April 2010 10:19

Vom 08.05-23.05.2010 finden bei uns in Waldbrunn die 1. Waldbrunner-Stutenmilchwochen statt. Es gibt Aktionsangebote in unserem Hofladen, für die Entspannung gibt es die Waldbrunner-Stutenmilchmassage, angeboten vom Therapiepunkt in Strümpfelbrunn und in allen teilnehmenden Gastronomiebetrieben in Waldbrunn gibt es Stutenmilch und so manch andere Stutenmilch-Überraschung auf der Speisekarte.

Die Idee der Waldbrunner-Stutenmilchwochen entwickelte sich aus dem Tourismuskonzept der Gemeinde Waldbrunn, dass im Herbst in Auftrag gegeben wurde. Zusammen mit den Waldbrunner-Gastronmiebetrieben werden gemeinsame Aktionen durchgeführt. Wir sind gespannt wie die Waldbrunner-Stutenmilchwochen angenommen werden. Werbung wird bereits auf dem Maimarkt in Mannheim gemacht. Am Samstag, den 1. Mai stellen wir auch unseren Hof auf dem Stand der Touristikgemeinschaft-Odenwald in Halle 1 vor.

Die ersten Trinkversuche unseres kleinen Fohlens

Von Jette Zollmann, 21. April 2010 08:01

Unser kleines Fohlen steht gerade zum ersten Mal auf seinen langen Beinen und versucht jetzt an die kostbare Stutenmilch zu kommen.

Fraktionsvorsitzender Peter Hauk bei uns auf dem Stand

Von Jette Zollmann, 20. April 2010 21:42

Nicht nur Verbraucher und Verbraucherinnen waren auf der Slow Food bei uns am Stand. Der jetztige Fraktionsvorsitzender der CDU in Baden-Württemberg Peter Hauk hat uns an unserem Stand besucht und unsere Stutenmilchprodukte getestet. Die Stutenmilch war nichts neues für Ihn, denn 2008 war Peter Hauk als Minister für Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf unserem Gestüt zur Einweihung unseres neuen Hofladens und Melkstands.

Die “Slow Food” keine lahme Schnecke

Von Jette Zollmann, 16. April 2010 09:14

Slow Food ist eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten. Gestern ist die Slow Food Messe in Stuttgart gestartet und sie geht noch bis Sonntag. Wir sind auch mit einem Stand vertreten. Am Mittwoch ging es nach Stuttgart zum Aufbauen und bis Sonntag kann man auf unserem Stand Stutenmilch und Kumys trinken und alles wichtige über unseren Betrieb erfahren.
Wer Lust hat vorbei zu kommen, wir sind in Halle 4 auf dem Demeter Gemeinschaftsstand.

Wer mehr über die Slow Food Bewegung wissen will kann unter www.slowfood.de nachlesen.

Besuch von einer Journalistin aus Kasachstan

Von Jette Zollmann, 12. April 2010 09:45

Mein Name ist Olga Kornejewa, und ich komme aus diesem Land, woraus auch das Getränk Kumys kommt – aus Kasachstan. Ich kann nicht sagen, dass ich zu hause jeden Tag Kumys trinke, aber ab und zu, besonders wenn man aufs Land fährt, trinke ich schon dieses kasachische traditionelle Getränk aus der Stutenmilch. Es wird in Kasachstan besonders gut beim heissen sommerlichen Wetter getrunken. So frisch, so beruhigend…
Über einen Bauer, der in Deutschland Kumys produziert, habe ich schon in Kasachstan gehört. Es scheint mir so, dass ich ein mal im kasachischen Fernsehen einen Bericht darüber gesehen habe. Und jetzt, als ich für ein Praktikum beim Radio “Deutsche Welle” nach Deutschland gekommen bin, hat man entschieden, dass ich das Kurgestüt in Waldbrunn unbedingt besuchen soll – um selbst deutschen Kumys zu probieren, den Produzent kennen zu lernen und darüber zu berichten. 
Das war ein glücklicher Tag – ab Morgens früh, als ich meinen Zug in Richtung Heidelberg genommen habe, und bis Nachmittags, bis hin zur Rückfahrt mit einem der seltener Busse in Waldbrunn (Ortsteil Muelben). Alles hat ganz gut geklappt. Mein erstes Glück war, dass ich nach dem fast 4-Stündigen Weg von Bonn bis Mülben es ganz rechtzeitig geschafft habe, bei der traditionellen Führung am Donnerstag um 11 Uhr dabei zu sein. Es gab da ziemlich viele Leute und auch mit Kindern – ich habe mich darüber sehr gefreut, weil für die Fotos für meine Reportage das bestimmt gut war. Das Publikum hat zuerst die Stutenmilch und den Kumys probiert, und einen kleinen Vortrag darüber von Jette Zollmann gehört. Und dann sind wir alle in einen Raum gegangen, wo gemolken wird. Es war spannend! Wie haben den ganzen Prozess sehr nah miterlebt. Hier hat uns Jette Zollmann noch viel Interessantes erzählt – zum Beislpiel, dass die Stuten sehr empfindlich sind, und wenn es beim Melken etwas ihnen nicht gefällt, dann kommt einfach keine Milch mehr, dann muss man noch bis zum nächsten Melken warten… Sie sind keine Maschinen für die Milchproduktion, sie sind lebendige Wesen. Das darf man nicht vergessen.
Danach haben wir noch die hübschen Fohlen gesehen. Für einige der Führungsteilnehmer war es wahrscheinlich das erste mal, dass sie so nah bei sich die Pferde gesehen haben. Nicht nur die Kinder, aber auch Erwachsene waren von dieser Unterhaltung mit der Natur offensichtlich begeistert. Wenn man danach wieder eine Probe von der Stutenmilch und dem Kumys gemacht hat, dann hat man bestimmt schon ein bisschen anderes Gefühl dafür bekommen.
Übrigens, was den Geschmak des deutschen Kumyses angeht. Ich sollte sagen, der hat mir sehr gut gefallen. Es scheint mir sehr ähnlich dem kasachischen Kumys zu sein, wahrscheinlich ein bisschen mehr raffiniert, sauberer, ohne diesem bitteren Beigeschmack von unseren kasachischen Steppenkräutern… So ungefähr.
In einem Interview hat mir Hans Zollmann gesagt, dass er das Produkt Stutenmilch wie ein “sehr wertvolle Frucht” schätzt, und wenn man diese Frucht bekommt, muss man auch “den Baum”, die Stuten also, schonen und achten. Deswegen hat man alles so rein ökologisch und vernünftig beim Kurgestüt organisiert, dass die Tiere sich wohl fühlen und gar nicht im schlechtem Sinne ausgenuzt werden. Ein entsprechendes weises Verhältnis zu Tiere fehlt uns zur Zeit in Kasachstan sehr, meiner Meinung nach. Und ich freue mich sehr, dass die Kontakte zwischen der Kurgestüt von Herrn Zollman und den kasachischen Kumysproduzenten sich erweitern werden. Dann kann man von einander viel lernen, und nicht nur die Technologien austauschen, aber auch die Philosophie der ökologischen Landwirschaft übernehmen. Hoffentlich.
Ich wünsche der netten Familie Zollmann viel Erfolg bei ihrer Arbeit. Und, wer weiss, wahrscheinlich sehen wir uns nächstes mal schon in Kasachstan?     

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